So funktioniert es

Der 3D Replizierungsprozess, um ein defektes Bauteil zu reparieren, läuft wie folgt ab:


3D Scan

Mit Hilfe eines sehr genauen Industrie-3D-Scanners wird das Bauteil in den Computer gebracht. Das funktioniert mittels Laser und unzähligen Fotos. Das Ergebnis ist ein noch unschönes 3D Modell.


Nachbearbeitung

Dort wo die Kamera nicht "hinsehen" konnte, existiert auch nichts. Diese Stellen müssen manuell per CAD rekonstruiert werden.

Stark reflektierende Stellen sind für den 3D Scanner schwierig zu erkennen. Auch hier muss manuell nachgeholfen werden.

Es gibt auch Stellen an denen der 3D Scanner etwas gesehen haben will, das gar nicht existiert. Das müssen wir raus schneiden.

Die Nachbearbeitung ist der Aufwendigste Prozessschritt.


Optimierung

Warum ist das Bauteil eigentlich gebrochen? Es hat evtl. eine Schwachstelle gehabt. Wir können einen Steg oder eine Verstärkung hinzufügen. Das sind nur wenige Klicks.

Oder soll das neue Bauteil leichter werden? Wir können einfach ein paar Hohlräume einfügen.


3D Druck

Uns stehen verschiedene 3D Drucker zur Verfügung. Je nach Größe und Material wird das passende Gerät ausgewählt und der Druck gestartet, der zwischen 2 und 6 Stunden dauern kann, ebefalls je nach Größe.


Sagen Sie NEIN zur Wegwerfgesellschaft! Es muss wieder mehr repariert werden!